„Ihre Reiseverbindung“ 16-fach

776 Euro habe ich heute ausgegeben. Per Kreditkarte vorgestreckt, für unsere La Rochelle-Reise im April . Damit die Frankreich-Fahrt so günstig wie möglich wird, werden wir mit Interrail-Tickets reisen. Diese kosten in der Version, in der wir sie brauchen, 200 Euro für Jugendliche. Dazu kommen die Reservierungskosten für den TGV – immerhin fast 50 Euro pro Person. Alles kein Geschenk, aber insgesamt doch recht günstig, da darüber hinaus nicht mehr viel zu bezahlen ist: Die Kosten für Ausflüge und Besichtigungen belaufen sich auf runde 70 Euro, alles in allem werden für die Reise also ca. 320 Euro pro Person zu berappen sein.

Ein bisschen stolz bin ich schon auf diesen Preis (wissend, dass organisierte Sprachreisen meist das Zwei- oder gar Dreifache kosten!). Er fällt einem nämlich nicht einfach so in den Schoß, sondern ist mit ganz schön viel Arbeit verbunden. Voraussetzung ist der Austausch bzw. die gegenseitige Unterbringung in Gastfamilien. Dadurch entfallen die Kosten für die Unterbringung. Des Weiteren impliziert der Preis mehrfache Besuche beim Schalter der Deutschen Bahn am Salzburger Hauptbahnhof. Zwar kann man theoretisch alles auch per Internet buchen, damit man den wirklich besten Preis bekommt, bedarf es allerdings eines Herrn Mosers, der sich richtig viel Zeit für Kundenwünsche nimmt, der überlegt, wie es am günstigsten wird, der einen auf Sonderkonditionen hinweist, ja, der einen sogar anruft, wenn’s sein muss.

Dass mit all dem viel Freizeit draufgeht, dass mich die Reiseplanung seit Wochen beschäftigt, sieht man dem Ergebnis natürlich nicht an. Aber ich weiß und spüre es. Und das ist auch der Grund, warum ich es hier erzähle. Allzu schnell vergesse ich nämlich selbst gerne, wieviel Arbeit hinter Projekten, Reisen, Schulveranstaltungen (oder auch „nur“ anspruchsvollem Unterricht) steckt. Wenn dann, wie in diesem Fall, die Reservierungen vorliegen, sieht man den Zetteln nicht mehr an, wie viele Rennereien, Überlegungen und Entscheidungen dahinter standen. Wobei, allein die Fülle an Zetteln mit den jeweils 16 Sitzplatzreservierungen für die verschiedenen Züge deutet doch auf ein etwas größeres Unterfangen hin. Foto am 21-02-2016 um 18.24 – Und in den nächsten Tagen schreibe ich  übrigens den Elternbrief mit sämtlichen Infos und hoffe, dass die Eltern in weiterer Folge bald das Geld für die Reise einzahlen, sodass ich meine vorgestreckten 776 Euro wieder zurückbekomme, bevor sie von meinem Privatkonto abgebucht werden … Angenehmen Sonntag! (nemo)

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