Eine Schulwoche der besonderen Art

Und schon wieder ein Monat her, unsere Reise nach La Rochelle. Auf der Rückfahrt haben wir, wie ich schon erwähnte, die „Schulwoche der besonderen Art“ Revue passieren lassen. Aus den Rückmeldungen der SchülerInnen habe ich nun einen kleinen Reisebericht gebastelt:

Unsere Reise begann um 3 Uhr 20 in der Früh am Salzburger Hauptbahnhof. Die 16-stündige Zugfahrt mit einem Aufenthalt in Paris war erstaunlich lustig. Schon allein wegen der Zugfahrt würde ich die Reise jederzeit wieder antreten. Wir hatten so viel Spaß!

Ich war echt aufgeregt und auch etwas besorgt, dass ich meine Austauschpartnerin vielleicht nicht mögen würde. Aber nach dieser Woche kann ich sagen, dass wir sogar Freundinnen geworden sind.

Am Anfang war ich mir ziemlich unsicher, was die Verständigung betraf, doch ich habe bald bemerkt, dass das überhaupt kein Problem war.

Sie haben im Haus die Schuhe angelassen, das war ziemlich ungewohnt. Mir ist auch aufgefallen, dass in Frankreich viel mehr Menschen rauchen. In meiner Familie haben zum Beispiel ausnahmslos alle geraucht. Naja, außer der Hund.

Ich weiß nicht, ob es die Kochkünste meiner Gastmutter waren oder generell das Essen, aber alles, was ich dort gegessen habe, war extrem gut.

Was noch ganz anders war als bei uns, war das Schulsystem. Alles ist viel strenger. Es wird genau kontrolliert, wer in die Schule rein- und rausgeht und im Unterricht redet kein einziger Schüler. Ich bin froh, dass wir ein anderes System haben.

Das Highlight der Woche war der Tagesausflug auf die Île d’Aix, gemeinsam mit den Franzosen. Es war richtig schön dort und ich hatte sogar beim Sandburgenwettbewerb Spaß.

Was ich auch schön fand: Obwohl wir von den Lehrern die Erlaubnis bekommen hatten zu tun, was wir wollten, machten wir alle gemeinsam eine Radtour um die kleine Insel.

Die Insel ist wirklich einer der schönsten Orte, die ich je gesehen habe.

Für mich war die Landschaft im Marais Poitevin am coolsten. Manchmal hatte man ein richtiges ‚Dschungelfeeling‘, weil alles so grün und verwachsen war. Am Anfang gab es Startschwierigkeiten beim Rudern, aber irgendwann hatten wir den Dreh raus und fuhren nicht mehr alle drei Meter gegen die Bäume und ins Dickicht.

Ich hab richtig viel gelernt und meine Französischkenntnisse verbessert. C’était magnifique.

Die Reise war wirklich super. Ich finde, dass es so am sinnvollsten ist, eine Sprache zu lernen, und ich würde es sofort noch einmal machen.

Für mich war es eine tolle Erfahrung und ein echt cooles Abenteuer. Ich hoffe, dass ich irgendwann wieder nach La Rochelle komme und den Kontakt zu meiner Austauschpartnerin nicht verliere.

Nachdem ich die vielen Rückmeldungen, denen die Zitate entstammen, gelesen hatte, habe ich den SchülerInnen gleich im Zug einen Brief als Antwort geschrieben. Wer will, kann diesen Brief hier nachlesen: Auf der Fahrt

Und noch eine Rückmeldung, über die ich mich ganz besonders gefreut habe, möchte ich anfügen. Sie lautete: „Vielen Dank für die Zeit und die Energie, die Sie in die Organisation dieser phänomenalen Reise investiert haben.“ 🙂

(nemo)

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