Ferienfortbildung Juli 2016

Vom 11. – 13. Juli – den ersten drei Ferientagen – fand das vierte und vorläufig letzte Modul des Kommunikationslehrgangs der PH Salzburg statt. Wie die ersten drei ein Highlight unter allen Fortbildungen, an denen ich bisher teilgenommen habe (und das waren schon viele!).

Definitiv: Fortbildungsempfehlung!

Thema Argumentation – Diskussion – Überzeugen [Fortbildung]
Referentin: Angelika Falkner
Story

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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  • Modul 4 eines über ein ganzes Schuljahr laufendes Lehrgangs. Wir sind schon eine verschworene Truppe von 14 Leuten, die sich jedesmal auf das Treffen freuen. Wir müssen aber mit dem Start auf mehrere Teilnehmerinnen warten, die wegen eines Verkehrsunfalls im Lieferinger Tunnel eineinhalb Stunden im Stau stehen. Wir nutzen die Zeit, um uns mit unserer diesmaligen Trainerin anzufreunden. Spiel: Vornamen mit einem Essen, das man mag kombinieren. Mir sind nur Datteln eingefallen. Mögen tu ich sie aber nicht.
  • Natürlich sind die Themen nicht mehr neu für uns, in Variationen haben wir uns schon in den vorangegangenen Modulen mit ihnen auseinandergesetzt. So wurden unsere Erwartungen abgefragt und das erste Mal eigentlich wurden wir dafür gelobt, keine besonderen zu haben. Aber wir messen halt unseren Erkenntniszuwachs nicht direkt am Output des Seminars – die Skills, die wir erwerden, können erst mit der Zeit geprüft, eingebaut oder verworden werden. Und wir möchten sehr gern für Neues offen sein.
  • Dann gab’s eine kleine Aktivierungübung im Kreis: Zack – Wusch – Stopp: Zack für die Gegenüber, Wusch für die Nachbarn und Stopp, wenn man die Bewegung nicht weitergeben will.
  • In den folgenden Tagen hielten wir „Brandreden“, interviewten oder ließen uns interviewen (das hieß Kreuzfeuer) und debattierten nach amerikanischem (einer nach dem anderen) oder parlamentrischem Modell (ohne bestimmte  Reihenfolge).
  • Diesmal wurde besonders viel mit Videoanalysen gearbeitet. Die Besprechung der Statements (Brandreden) dauerte mir etwas zu lange. Zuerst  das Feedback der Gruppe, dann sahen wir uns die Aufnahmen an, zwölfmal, etwa drei Stunden lang. Aber ich lernte, wieder einmal genauer hinzuschauen und meine Wahrnehmung zu verfeinern.
  • Während des Interviews, die schärfer geführt werden sollten,  lernte ich, dass ich nur von meiner Linie abgebracht werden kann, wenn ich emotional berührt werde. Sonst geht gar nichts!
  • Die abschließende Debatte nach amerikanischem Vorbild, d.h. alle Teilnehmer geben ihre Statements hintereinander ab (siehe Grafik links), werde ich sicher auch im Unterricht anwenden. Jede/r kommt dran, die Gruppe braucht eine Strategie und man muss sich auf die anderen verlassen.
Einsicht Folgerung Anschlussfragen
Diesmal wurden die Basics der letzten Module vorausgesetzt, was ich toll finde. Wir konnten von den Grundlagen aus weiter vordringen und ich lernte vor allem, dass man auf seinen Körper hören muss. Damit ist zum Beispiel gemeint, dass man vielleicht besser nicht stehen bleibt, wenn einen ein Thema „bewegt“, auch wenn man es schon oft so gehört hat.

Ohne emotional beteiligt zu sein, funktioniert eine Rede oder ein Statement ohnehin nicht. Also: Wenn man nichts zu sagen hat, hält man besser den Mund! Das lässt sich leider in Übungssituationen (Schule!) nicht vermeiden.

Bisher habe ich immer gehört, dass sich versuchen  soll, langsamer zu sprechen: Angelika Falkner meinte, dass das nur sehr schwer gelingen könnte (ja, ich versuche es ja schon ziemlich lange ;-)), aber dass ich es schaffen könnte, bewusstere, längere Pausen zu machen. Darauf werde ich jetzt meinen Fokus legen!

 

 

Spaß haben

  • am Thema
  • an der Situation

Emotionen

Blickkontakt

  • nicht nur um höflich zu sein.
  • wir brauchen den Kontakt, um weiterreden zu können, sonst „gegen einem die Worte aus“.

Fragen

  • statt Antworten vorgeben

Sesselkreis

  • offen lassen
  • U statt O, damit sich niemand gefangen vorkommt.

Körper

  • zeigt, was er will/braucht: Bewegung?
  • mit und nicht gegen den Körper arbeiten
  • Stehen oder sitzen?

Visualisierungen

  • durch richtiges Deuten/Hinstellen betonen
  • keine Bilder (Text ist auch Bild) „stehen lassen“, wenn sie gerade nicht Thema sind – lenkt ab.
  • Fremdwörter und Namen aufschreiben

Gut planen!

Üben, üben üben!

 

 

Etwas Literatur:

Marshall B. Rosenberg: Gewaltfreie Kommunikation51cr6nxr5pl-_sx353_bo1204203200_

 

 

 

Die Begriffe Sympathie – Empathie – Antipathie genauer betrachten. Geht anscheinend bei Petra Fercher gut.514zj5miiwl-_ac_us160_

(juhudo)

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