Resonanzpädagogik

Noch in der Hängematte las ich kürzlich ein interessantes und wohltuendes Interview mit dem Soziologen Hartmut Rosa, das in diesem Blog nicht unerwähnt bleiben darf. „Aktive Bezugnahme“, „Berührt werden“, „In-Beziehung-treten“ sind Schlüsselwörter für Rosas Verständnis von Bildung, das sich mit dem Begriff „Resonanzpädagogik“ zusammenfassen lässt. Diese Form der Bildung ziele nicht primär auf den Erwerb von Kompetenzen ab, sondern darauf, dass sich die beteiligten Menschen und Dinge wechselseitig „zum Sprechen“ bringen, heißt es da. Ich bin ehrlich davon überzeugt, dass es in der Schule genau darum geht bzw. gehen sollte.

Im Übrigen freu ich mich schon auf das erneute In-Beziehung-Treten ab Montag. Selbst beim Radfahren in Korsika kamen mir Ideen, was ich mit meinen SchülerInnen im kommenden Schuljahr machen könnte. Ferien, die so lang sind, dass man 1. sich profund erholen kann, 2. das über das Jahr Liegengebliebene verräumen und ordnen kann, 3. selbst neue Inhalte (und nicht nur pädagogische, sondern insbesondere fachliche!)  aufnehmen kann, 4. didaktisch kreativ und innovativ werden kann UND 5. in gespannter Vorfreude an die SchülerInnen und die Schule denken kann, sind einfach ein Traum. Und ich würde meinen, die beste Voraussetzung für Resonanzpädagogik. Guten Schulstart allerseits! (nemo)

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