Sprechen und darüber Nachdenken in der „Neuen Normalität“

Ein paar Artikel, die ich an diesem Wochenende gelesen habe, möchte ich nicht verlieren. Es sind nachdenklich stimmende Beiträge, die sich sprach- und gesellschaftskritisch mit der „Neuen Normalität“ auseinandersetzen.

Zum einen handelt es sich um einen Beitrag des von mir überaus geschätzten Historikers und kritischen Intellektuellen Peter Huemer. Er fragt sich angesichts der Sprachverwendung unseres Innenministers, der „Verdachtsfälle zu isolieren“ und „Glutnester zu lokalisieren“ verspricht, in welche Gesellschaft wir da gerade hineinstolpern. (Leider sind in dem pdf-Dokument die Zeilenränder abgeschnitten – trotzdem denke ich, dass man den Beitrag einigermaßen lesen und verstehen wird können.)

Zum anderen möchte ich einen Beitrag von Regina Polak verlinken. Die Theologin reflektiert das schöne neue Wort „Hochfahren“, das uns derzeit täglich begleitet. Auch mir bereitet dieses Wort Unbehagen. (Auf den Artikel bin ich über das „Einserkastl“ von Hans Rauscher im Standard vom Wochenende gestoßen.)

Und zum dritten will ich auf den Essay der Philosophieprofessorin Anne Siegetsleitner verweisen. Sie macht sich als Philosophin im Ausnahmezustand Gedanken über unsere Gesellschaft und widmet ihren Beitrag dem Gedenken an Hannah Arendt. (Man muss auf der verlinkten Seite hinunterscrollen, bis man zu dem Beitrag gelangt.)

Zur Beruhigung angesichts dessen, was derzeit passiert, taugt keiner der drei Artikel. Kritisches Nachdenken aber befördern sie alle.

(nemo)

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