Kostbares in und aus der Schule

Heute war ich in der Schule. Die Schulen sind ja nicht vollkommen geschlossen, es gibt „nur“ keinen schulischen Unterricht vor Ort. Die Eltern könnten ihre Kinder zur Betreuung in die Schule schicken. Deshalb sind wir seit Beginn der Corona-Krise angehalten, eine Art Journaldienst aufrechtzuerhalten.

In den letzten Wochen waren bei uns am WRG keine Schüler anwesend. Erst seit dieser Woche sind wieder Kinder zu betreuen. Zwei Erstklässerinnen durfte ich heute beaufsichtigen. Als ich in den Klassenraum (als zweite Lehrperson des heutigen Tages) kam, hatten sie ihre Schulaufgaben bereits erledigt. Also konnte ich zwei Stunden lang mit ihnen spielen, quatschen und lachen. Was für eine Freude – und das meine ich echt ernst!

Danach habe ich mit den paar anwesenden Kollegen und Kolleginnen Kaffee getrunken, wieder gequatscht und weitergelacht. Die neue Ausgabe der Furche, die in der Schule herumlag, habe ich auch noch gelesen. Darin findet sich ein Gastkommentar von Maria Katharina Moser, der Direktorin der Diakonie Österreich. Die evangelische Pfarrerin ist der Ansicht, dass sich der „Erfolg“ im Umgang mit der Corona-Krise auch daran bemesse, welche Sterbekultur wir pflegen. Besser als Maria Katharina Moser kann man das, finde ich, nicht auf den Punkt bringen. Vielleicht sollte man die Lektüre des Artikels schlichtweg verordnen.

(nemo)

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