„Corona-Kaffeekammerl“

Die Coronakrise bringt neue Blogger/innen und deren Texte hervor. Zwei unserer Kolleginnen haben uns bereits Texte geschickt, die wir hier im Blog veröffentlichen dürfen: zum einen eine umfassend kritische Betrachtung exzessiven Handykonsums – etwas, das sich im Zuge der aktuellen Situation und dessen, was uns da noch bevorsteht, aber auch in einer Zeit nach Corona gewiss noch einmal verschärft darstellen wird … Und zum anderen eine persönliche Betrachtung über die – nun ja – multiplen Vorzüge des guten alten Buches in Zeiten grassierender Klopapierraffgier …

In normalen Zeiten quatschen und diskutieren wir in der Schule in unserem „Kaffeekammerl“. Da geht’s manchmal ganz schön heiß her. Mal sehen, ob sich ein bisschen etwas davon auch in diese digitale Kammer verlagern lässt. Ok, nicht alles, was wir so quatschen und diskutieren, braucht die Welt zu wissen, aber so mancher substantielle Redebeitrag könnte vielleicht nun von dieser Rubrik aus hinausposaunt werden.

Und das Schöne dabei: Während das reale Kaffeekammerl für SchülerInnen selbstverständlich tabu ist, dürfen sie ins virtuelle ebenso selbstverständlich auch hinein. Zwei Beiträge haben wir schon bekommen: eine aktuelle Schülerin macht sich Gedanken über ihren nunmehrigen Alltag, eine ehemalige Schülerin berichtet aus ihrer jetzigen Perspektive als Lehramtsstudentin.

Die zweite Woche ohne Schule hat begonnen wie die erste geendet hatte: Wir sitzen daheim und betreiben „Distance Teaching/Learning“. Der anfängliche Spaß daran ist (bei mir zumindest) der Ernüchterung gewichen; eine Kollegin bringt es auf den Punkt, was uns in unserem Berufsleben derzeit am meisten fehlt: unsere Schüler und Schülerinnen!

Viel Freude beim Lesen!