Not to do anymore

Geistig bastle ich ja schon seit einiger Zeit an einer Liste jener Dinge, die ich nicht mehr machen werde. Nun will ich zumindest zwei Punkte niederschreiben, damit ich sie nicht gleich wieder vergesse. „Nein“ sagen ist für mich nämlich echt eine schwierige Übung.

Also, was ich z. B. sicher nicht mehr machen werde, ist ein Fortbildungsseminar in der ersten Ferienwoche zu besuchen. Nicht, weil das Seminar, das ich von Montag bis heute besucht habe, so schlecht gewesen wäre (ganz im Gegenteil, es war hervorragend!), sondern weil ich nach einem Schuljahr echt dringend Erholung brauche und kein bisschen überschüssige Energie habe. Mag ja sein, dass es für andere passt, sich gleich nach Schulende fortzubilden, für mich tut es das nicht.

Dass das eben besuchte Seminar so gut und bereichernd gewesen ist, macht es natürlich nicht leichter, mich an mein Vorhaben künftig zu halten. Was hätte ich nicht alles versäumt, hätte ich in den letzten Tagen nicht so viel über Lernmethoden gelernt und nachgedacht! Trotzdem: Man kann nicht all die guten Dinge wahrnehmen, die einem angeboten werden. Und zu viel des Guten ist eben auch nicht mehr gut für einen selbst. Also: Hör auf dich, deinen Körper und deine Intuition und akzeptiere die Grenzen deiner Leistungs- und Belastungsfähigkeit! Das schreib ich mir hinter die Ohren.

Ah ja, und weil ich gerade dabei bin: Ich werde in den nächsten Wochen auch nicht mehr über die Schule schreiben. Mein Ziel ist es, einmal ganz aus der Schulwelt herauszutreten, damit ich im September wieder gestärkt, motiviert und energievoll eintauchen kann. Mal sehen, vielleicht gibt es andere Themen, die sich aufdrängen. Und wenn nicht, dann halt nicht. (nemo)